Facebook schließt den Standortdienst Gowalla

Lange Zeit galt der Standort- bzw. Check-In-Dienst Gowalla als der wichtigste Konkurrent von Foursquare. Daraus wurde allerdings nichts. Nun hat Gowalla endgültig ausgecheckt und das Aus des Dienstes bekannt gegeben.
Anfang Dezember gaben die Gowalla-Macher die Übernahme des Dienstes durch Facebook bekannt und kündigten bereits damals an, dass man Ende Januar den Service weitgehend einstellen werde.

Das Ableben des Dienstes dauerte offenbar etwas länger, seit heute ist es aber fix: Gowalla ist nicht mehr. Wer auf die 'Seite des Services' kommt, findet dort nur noch eine kurze Nachricht, die das Ende bestätigt. Das Team bedankt sich bei den Gowalla-Nutzern und schreibt, dass es ein Vergnügen gewesen sei, mit ihnen die ganze Welt bereisen zu können.

Außerdem kündigte man an, dass es auf der Seite demnächst die Möglichkeit geben werde, dass (ehemalige) Nutzer ihre Check-Ins, Fotos und Listen herunterladen werden können.

Gowalla wurde im Dezember 2009 von Josh Williams und Scott Raymond in Austin im US-Bundesstaat Texas gegründet. Zwar konnte man zunächst genügend Startkapital aufstellen und anfangs auch so manchen User begeistert, stagnierte aber bereits nach kurzer Zeit. Dagegen konnte sich der direkte Konkurrent Foursquare durchsetzen und kam Ende des vergangenen Jahres auf rund 15 Millionen Nutzer - die letzte bekannte Nutzerzahl von Gowalla betrug 600.000 (November 2010).
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