Intel arbeitet an mehr Schlagkraft im Mobile-Bereich
Der Chiphersteller Intel hat auf den bisher noch recht überschaubaren Erfolg im Bereich mobiler Geräte reagiert und ordnet seine Konzernstruktur neu. Die Aktivitäten in dem Bereich werden in einer Abteilung zusammengefasst, die schlagkräftiger auf die Entwicklungen am Markt regieren können soll.
Die neue "Mobile and Communications Group" umfasst dabei die Produktion und die Vermarktung von Produkten, die bisher aus verschiedenen Segmenten beliefert wurden, berichtete das US-Magazin 'Fortune'. Dazu gehören Chips für die mobile Kommunikation, Prozessoren für Netbooks und Tablets, und die Bereiche Mobile Wireless und Ultra Mobility.
Seit Jahren versucht Intel in dem schnell an Bedeutung gewinnenden Mobile-Bereich Fuß zu fassen. Kurzzeitig konnte man mit dem Atom-Prozessor bei Netbooks Erfolge verzeichnen. Diese Geräteklasse wird nun aber zunehmend von Tablets verdrängt, in denen zumeist CPUs mit ARM-Architektur ihre Arbeit leisten - ebenso wie in Smartphones, in denen Intel bisher ebenfalls nicht landen konnte.
Die neue Abteilung soll nun unter der Leitung von Mike Bell und Hermann Eul mehr Schlagkraft entwickeln. Die Grundlagen bilden dabei ein Atom-basiertes System on Chip namens "Medfield", in das bereits verschiedene andere Komponenten mit integriert sind. Erste Smartphones auf dieser Basis könnten im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Sie sollen dann mit Android laufen - hier arbeitet Intel zusammen mit Google an einer Portierung von ARM auf x86.
Die beiden Leiter der neuen Konzernsparte kommen aus den für Intel vielversprechendsten Segmenten der bisherigen Tätigkeit in dem Bereich: Bell ist seit dem Frühjahr führend am Aufbau der Ultrabook-Plattform beteiligt, mit denen die PC-Hersteller Apples MacBook Air Konkurrenz entgegensetzen sollen. Eul war hingegen im Management der Mobilfunkchip-Produktion von Infineon tätig, die Intel vor einiger Zeit übernommen hatte.
Seit Jahren versucht Intel in dem schnell an Bedeutung gewinnenden Mobile-Bereich Fuß zu fassen. Kurzzeitig konnte man mit dem Atom-Prozessor bei Netbooks Erfolge verzeichnen. Diese Geräteklasse wird nun aber zunehmend von Tablets verdrängt, in denen zumeist CPUs mit ARM-Architektur ihre Arbeit leisten - ebenso wie in Smartphones, in denen Intel bisher ebenfalls nicht landen konnte.
Die neue Abteilung soll nun unter der Leitung von Mike Bell und Hermann Eul mehr Schlagkraft entwickeln. Die Grundlagen bilden dabei ein Atom-basiertes System on Chip namens "Medfield", in das bereits verschiedene andere Komponenten mit integriert sind. Erste Smartphones auf dieser Basis könnten im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Sie sollen dann mit Android laufen - hier arbeitet Intel zusammen mit Google an einer Portierung von ARM auf x86.
Die beiden Leiter der neuen Konzernsparte kommen aus den für Intel vielversprechendsten Segmenten der bisherigen Tätigkeit in dem Bereich: Bell ist seit dem Frühjahr führend am Aufbau der Ultrabook-Plattform beteiligt, mit denen die PC-Hersteller Apples MacBook Air Konkurrenz entgegensetzen sollen. Eul war hingegen im Management der Mobilfunkchip-Produktion von Infineon tätig, die Intel vor einiger Zeit übernommen hatte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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