Lenovo zweitgrößter PC-Hersteller - Acer stürzt ab
Der chinesische Hersteller Lenovo hat nach Angaben von Marktforschern den US-Konkurrenten Dell hinter sich gelassen und ist somit jüngst zum zweitgrößten Computerhersteller der Welt aufgestiegen.
Das Marktforschungsunternehmen Gartner teilte mit, dass im dritten Quartal 2011 weltweit insgesamt gut 91,8 Millionen PCs verkauft wurden, was einer Steigerung um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Anstieg fiel allerdings geringer aus als erwartet, hatten die Analysten doch mit einem Wachstum von 5,1 Prozent gerechnet.
Gartner zufolge konnte der Marktführer Hewlett-Packard seine Spitzenposition trotz der Unsicherheit wegen einer möglichen Abspaltung der PC-Sparte weiter halten. HP verkaufte mit 16,2 Millionen Einheiten sogar fünf Prozent mehr PCs als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der US-Konzern kommt derzeit auf einen Anteil am weltweiten PC-Markt in Höhe von 17,7 Prozent.
Lenovo konnte dennoch von der Strategiediskussion bei HP profitieren und unter anderem deshalb seinen Marktanteil von 11,1 auf nunmehr 13,5 Prozent kräftig steigern. Die Chinesen nutzten laut Gartner vor allem den Umstand aus, dass Dell ihrer agressiven Preispolitik nichts entgegensetzen konnte. Dell hingegen musste vor allem in den USA Verluste hinnehmen und landete somit mit nur noch 11,6 Prozent weltweitem Marktanteil auf Platz 3.
Noch schlimmer traf es nur den taiwanischen Hersteller Acer, der im Herbst letzten Jahres auf dem Weg war, HP die Führungsposition streitig zu machen. Durch interne Streitigkeiten und eine unklare Strategie musste Acer inzwischen herbe Verluste einstecken und einen Rückgang der Lieferzahlen um mehr als 23 Prozent hinnehmen. Mittlerweile ist das Unternehmen deshalb auf den vierten Platz unter den PC-herstellern abgestürzt und kommt nur noch auf 10,6 Prozent weltweiten Marktanteil. In Europa fiel der Verlust mit mehr als 39 Prozent am stärksten aus.
Gartner zufolge konnte der Marktführer Hewlett-Packard seine Spitzenposition trotz der Unsicherheit wegen einer möglichen Abspaltung der PC-Sparte weiter halten. HP verkaufte mit 16,2 Millionen Einheiten sogar fünf Prozent mehr PCs als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der US-Konzern kommt derzeit auf einen Anteil am weltweiten PC-Markt in Höhe von 17,7 Prozent.
Lenovo konnte dennoch von der Strategiediskussion bei HP profitieren und unter anderem deshalb seinen Marktanteil von 11,1 auf nunmehr 13,5 Prozent kräftig steigern. Die Chinesen nutzten laut Gartner vor allem den Umstand aus, dass Dell ihrer agressiven Preispolitik nichts entgegensetzen konnte. Dell hingegen musste vor allem in den USA Verluste hinnehmen und landete somit mit nur noch 11,6 Prozent weltweitem Marktanteil auf Platz 3.
Noch schlimmer traf es nur den taiwanischen Hersteller Acer, der im Herbst letzten Jahres auf dem Weg war, HP die Führungsposition streitig zu machen. Durch interne Streitigkeiten und eine unklare Strategie musste Acer inzwischen herbe Verluste einstecken und einen Rückgang der Lieferzahlen um mehr als 23 Prozent hinnehmen. Mittlerweile ist das Unternehmen deshalb auf den vierten Platz unter den PC-herstellern abgestürzt und kommt nur noch auf 10,6 Prozent weltweiten Marktanteil. In Europa fiel der Verlust mit mehr als 39 Prozent am stärksten aus.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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