Billiges Android-Smartphone bringt Kenia online
Dank sehr preiswerter Android-Smartphones können Entwicklungsländer in Sachen Internet-Nutzung einen großen Schritt nach vorn machen. Ein Beispiel hierfür ist Kenia, in dem sich ein "IDEOS" genanntes Handy des chinesischen Herstellers Huawei derzeit großer Beliebtheit erfreut.
Das Gerät wird für lediglich 80 Dollar angeboten. Obwohl das Einkommen der Einwohner Kenias sehr gering ist - 40 Prozent der rund 38-millionen-köpfigen Bevölkerung lebt von weniger als 2 Dollar am Tag - verkaufte sich das Smartphone über den Mobilfunkbetreiber Safaricom bereits 350.000 mal, berichtete das Magazin 'SingularityHub'.
Huawei kann das Gerät zu einem vergleichsweise geringen Preis anbieten, weil bei der Hardware-Ausstattung gespart wurde. So ist das Display mit 2,8 Zoll deutlich kleiner als bei den meisten anderen Smartphones und der Arbeitsspeicher mit 256 Megabyte auch recht mager. Trotzdem handelt es sich weiterhin um ein vollwertiges Android-Gerät, das über die Installation von Apps mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden kann.
Für viele Kenianer bedeutet dies einen deutlichen Schritt in Richtung Informationsgesellschaft und eine klare Aufwertung ihres Alltags. Dabei geht es allerdings nicht nur um individuelle Kommunikation, sondern um einen Fortschritt für ganze Wirtschaftsbereiche - insbesondere die Landwirtschaft, die etwa ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes generiert.
So wurde beispielsweise kürzlich eine App namens M-Farm vorgestellt. Über diese können sich Bauern untereinander über Produktpreise in verschiedenen Regionen informieren und so den Markt besser steuern. Eine andere Anwendung wurde an der Makerere University entwickelt und hilft bei der Diagnose und Verbreitungsanalyse von Pflanzenkrankheiten. Via Crowdsourcing werden so die Möglichkeiten bei der Verhinderung größerer Ernteausfälle verbessert.
Andere Apps helfen dabei, die Gesundheitsversorgung zu verbessern, indem sie ihren Nutzern bei Diagnosen helfen und weiterführende Informationen zu geeigneten Behandlungsmöglichkeiten in ihre Umgebung geben. Andere Anwendungen sind noch in der Entwicklung und nehmen andere Alltagsprobleme von Entwicklungsländern in Angriff. Hier, wo sich kaum jemand einen PC mit Internet-Anbindung leisten kann, stellen sie ein zunehmend wichtiges Kommunikationsmittel dar.
Huawei kann das Gerät zu einem vergleichsweise geringen Preis anbieten, weil bei der Hardware-Ausstattung gespart wurde. So ist das Display mit 2,8 Zoll deutlich kleiner als bei den meisten anderen Smartphones und der Arbeitsspeicher mit 256 Megabyte auch recht mager. Trotzdem handelt es sich weiterhin um ein vollwertiges Android-Gerät, das über die Installation von Apps mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden kann.
Für viele Kenianer bedeutet dies einen deutlichen Schritt in Richtung Informationsgesellschaft und eine klare Aufwertung ihres Alltags. Dabei geht es allerdings nicht nur um individuelle Kommunikation, sondern um einen Fortschritt für ganze Wirtschaftsbereiche - insbesondere die Landwirtschaft, die etwa ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes generiert.
So wurde beispielsweise kürzlich eine App namens M-Farm vorgestellt. Über diese können sich Bauern untereinander über Produktpreise in verschiedenen Regionen informieren und so den Markt besser steuern. Eine andere Anwendung wurde an der Makerere University entwickelt und hilft bei der Diagnose und Verbreitungsanalyse von Pflanzenkrankheiten. Via Crowdsourcing werden so die Möglichkeiten bei der Verhinderung größerer Ernteausfälle verbessert.
Andere Apps helfen dabei, die Gesundheitsversorgung zu verbessern, indem sie ihren Nutzern bei Diagnosen helfen und weiterführende Informationen zu geeigneten Behandlungsmöglichkeiten in ihre Umgebung geben. Andere Anwendungen sind noch in der Entwicklung und nehmen andere Alltagsprobleme von Entwicklungsländern in Angriff. Hier, wo sich kaum jemand einen PC mit Internet-Anbindung leisten kann, stellen sie ein zunehmend wichtiges Kommunikationsmittel dar.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Xgimi unterstützt den Mobile-Beamer MoGo 4 mit viel Zubehör
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Yoga Tab Gen 2: Lenovos neues Tablet mit starkem Display
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nobelpreis für Physik: Francis Halzen ebnet Weg für neue Astronomie
- Formel 1 in Google Maps: Nutzer fahren nun im McLaren-Rennwagen
- 'Konsole' für 90 Euro: So sieht die wohl günstigste PS5 Pro der Welt aus
- Xbox Elite Controller Series 3: Microsoft selbst leakt weitere Details
- Vor Ort: So soll Windkraft auf 365 Metern revolutioniert werden
- Android Auto: Millionen älterer Handys droht wohl bald das Support-Aus
- Saudi-Arabien: Todesstrafe für Gastarbeiter nach Facebook-Beitrag
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen