Internationale Kinderporno-Community zerschlagen
Im Rahmen der "Operation Delgado" hat eine der bisher größten international koordinierten Aktionen gegen Vertriebsstrukturen von Kinderpornographie im Internet ihren Höhepunkt erreicht. Das teilte das US-Heimatschutzministerium mit.
In Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden seien inzwischen 72 Mitglieder des so genannten "Dreamboard" angeklagt worden. 52 von ihnen wurden bereits verhaftet, die Fahndung nach den übrigen 20 dauert noch an. Auch in Deutschland soll es im Rahmen dessen Festnahmen gegeben haben.
Bei Dreamboard handelte es sich den Angaben zufolge um ein geschlossenes Forum. Den Mitgliedern wurden verschiedene Regeln auferlegt, die vor einer Enttarnung der Plattform schützen sollten. Links zu dem Forum sollten demnach grundsätzlich nur verschlüsselt aufbewahrt werden. Eine Weitergabe an Außenstehende war untersagt. Für den Zugriff sollten außerdem Proxy-Server genutzt werden, um die Spuren zu verschleiern.
Wer Mitglied werden wollte, musste erst einmal eigenes Material mit Abbildungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern unter 12 Jahren hochladen. Die Bereitstellung immer neuen Materials war auch Bedingung für eine Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft, hieß es. Darüber sollen die Administratoren streng gewacht haben.
Auch innerhalb der Mitgliedschaft gab es verschiedene Rankings, nach denen sich entschied, wie weit man Zugang zu den einzelnen Bereichen bekam. Wer voll dabei sein wollte, musste auch Besonderes anbieten. Die Ermittler fanden so auch viele Fotos, auf denen die Nutzer selbst als Akteure zu sehen waren.
Die Regeln für die Mitgliedschaft waren auf Englisch, Russisch, Japanisch und Spanisch verfasst. In diesen war unter anderem festgehalten, dass die Mitglieder gegenseitig darauf achten sollten, dass die Richtlinien für die Veröffentlichung von Inhalten eingehalten werden. Außerdem sollten sie sich ermutigen, selbst Kinder zu missbrauchen um neue Inhalte bereitstellen zu können.
Die Ermittlungen gegen weitere potenzielle Mitglieder des Forums dauern noch an. Allein außerhalb der USA war von 500 Verdächtigen die Rede. In den USA konnten vier Nutzer bereits verurteilt werden. Sie erhielten Gefängnisstrafen zwischen 22 und 30 Jahren.
Bei Dreamboard handelte es sich den Angaben zufolge um ein geschlossenes Forum. Den Mitgliedern wurden verschiedene Regeln auferlegt, die vor einer Enttarnung der Plattform schützen sollten. Links zu dem Forum sollten demnach grundsätzlich nur verschlüsselt aufbewahrt werden. Eine Weitergabe an Außenstehende war untersagt. Für den Zugriff sollten außerdem Proxy-Server genutzt werden, um die Spuren zu verschleiern.
Wer Mitglied werden wollte, musste erst einmal eigenes Material mit Abbildungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern unter 12 Jahren hochladen. Die Bereitstellung immer neuen Materials war auch Bedingung für eine Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft, hieß es. Darüber sollen die Administratoren streng gewacht haben.
Auch innerhalb der Mitgliedschaft gab es verschiedene Rankings, nach denen sich entschied, wie weit man Zugang zu den einzelnen Bereichen bekam. Wer voll dabei sein wollte, musste auch Besonderes anbieten. Die Ermittler fanden so auch viele Fotos, auf denen die Nutzer selbst als Akteure zu sehen waren.
Die Regeln für die Mitgliedschaft waren auf Englisch, Russisch, Japanisch und Spanisch verfasst. In diesen war unter anderem festgehalten, dass die Mitglieder gegenseitig darauf achten sollten, dass die Richtlinien für die Veröffentlichung von Inhalten eingehalten werden. Außerdem sollten sie sich ermutigen, selbst Kinder zu missbrauchen um neue Inhalte bereitstellen zu können.
Die Ermittlungen gegen weitere potenzielle Mitglieder des Forums dauern noch an. Allein außerhalb der USA war von 500 Verdächtigen die Rede. In den USA konnten vier Nutzer bereits verurteilt werden. Sie erhielten Gefängnisstrafen zwischen 22 und 30 Jahren.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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