Twitter: Unstimmigkeiten in Gründungs-Geschichte
Wie das Magazin 'Business Insider' berichtet, sei dieser aktiv am Aufbau des Dienstes beteiligt gewesen. Gegenüber dem Magazin habe er berichtet, dass Jack Dorsey, der offizielle Gründer, durchaus die Idee für den Service gehabt habe. Die Entwicklung sei dann aber gemeinsam von beiden vorangetrieben worden. Auch ein deutscher Entwickler war demnach in der Anfangsphase beteiligt.
Die Idee für den ursprünglichen Namen "Twittr" soll ebenfalls von Glass stammen. Dieser führte außerdem weiter aus, dass Twitter in den ersten Tagen nach dem Start noch gar keinen eigenen Server hatte, sondern auf seinem Notebook im Büro lief. Später habe er den Chef-Posten bei dem Microblogging-Dienst angestrebt, dem sei aber seine Entlassung zuvorgekommen.
Biz Stone und Evan Williams, die ebenfalls zum Gründerkreis gehören, spielten in den Anfangstagen offenbar ebenfalls eine andere Rolle, als es die offizielle Firmengeschichte darstellt. Stone soll bei der Entwicklung eher Aushilfsaufgaben übernommen haben, während Williams dem Dienst anfangs sogar skeptisch gegenüber gestanden haben soll.
Anders als bei Facebook wird es aber wohl keinen langwierigen Rechtsstreit geben. Zwar ist Twitter inzwischen ebenfalls einige Milliarden Dollar wert, doch Glass wird wegen seiner früheren Rolle wohl nicht vor Gericht ziehen, um noch etwas mehr für sich herauszuschlagen. Immerhin hatte er einige Zeit nach seiner Entlassung Anteile an Twitter erhalten.
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