GuttenPlag: Ein Fünftel der Arbeit angeblich kopiert
Dabei kamen die Aktivisten dieses Projekts zu dem Ergebnis, dass ein Fünftel der Arbeit angeblich kopiert wurde. Bis jetzt wurden mehr als 3500 von rund 16000 Zeilen als Plagiate identifiziert. Unter dem Strich machte man 1115 Zeilen als "Komplettplagiate aus anderen Quellen" ausfindig. Dabei soll es sich um rund 27 Seiten reinen Text handeln, heißt es.
Als so genannte verschleierte Plagiate werden über 1400 Zeilen Text eingestuft. Gemeint sind damit umformulierte Textpassagen die "keinesfalls durch vergessene Anführungszeichen entstanden" seien. Zudem wurde man im Hinblick auf Übersetzungsplagiate auf mehr als 400 Seiten fündig.
Zahlreiche Freiwillige hatten sich in der letzten Zeit mit diesem Thema genau auseinandergesetzt. Guttenberg selbst weist die Vorwürfe nach wie vor zurück. Bis zum 6. März dieses Jahres hat er Zeit, bei der Universität Bayreuth Stellung zu beziehen.
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