Yahoos Geschäft bricht zunehmend zusammen
Der Portalbetreiber verliert zunehmend Nutzer an die Konkurrenz und diese ziehen natürlich auch die Ausgabe der Werbetreibenden mit sich. Das dritte Quartal infolge muss die Yahoo-Chef Carol Bartz deshalb nun schon zusehen, wie die Zahl der Seitenabrufe immer weiter zusammenschmilzt.
Zwar konnte das Unternehmen einen Gewinn von 312 Millionen Dollar ausweisen, was deutlich mehr ist als die 153 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei handelt es sich allerdings um einen kleinen, lichten Moment, der durch verschiedene Maßnahme zur Optimierung der Firmenstruktur zurückgeht.
Der Umsatz brach im Jahresvergleich aber um satte 12 Prozent auf 1,53 Milliarden Dollar ein. Und es sieht derzeit nicht so aus, als könnte Yahoo die Entwicklung kurzfristig bremsen. Finanzchef Tim Morse warnte gar davor, dass der Umsatzverfall im laufenden ersten Quartal durchaus erst seinen schlimmsten Stand erreichen könnte.
Bartz will die Hoffnung aber nicht aufgeben und sucht nach neuen Möglichkeiten, das Ruder wieder herumzureißen. Dem werden allerdings noch einmal Arbeitsplätze zum Opfer fallen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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