Microsoft will ITA-Kauf durch Google verhindern
In der Gruppe FairSearch haben sich bereits große Firmen aus der Reisebranche zusammengefunden, die die US-Wettbewerbshüter davon überzeugen wollen, die Übernahme von ITA durch Google nicht zu genehmigen. ITA stellt vielen bekannten Reise-Websites ausgewertete Flugreise-Informationen zur Verfügung. Ein bekannter Kunde ist beispielsweise Expedia.
Google hatte 700 Millionen Dollar für ITA geboten. Gleichzeitig gab der Suchmaschinenbetreiber das Versprechen ab, dass man die Suche nach Flugtickets deutlich verbessern wird, sobald man Zugriff auf die Technologie und die Datenbestände von ITA hat. Microsoft hat jedoch diverse Bedenken, da die Daten von ITA beispielsweise bei der Reisesuche in Bing verwendet werden.
Noch hat Google kein grünes Licht von den US-amerikanischen Wettbewerbsbehörden erhalten. Bereits im Juli, als Google die geplante Übernahme verkündete, hatte man eine genaue Prüfung des Vorgangs angekündigt. Seit August untersucht das Justizministerium den Fall.
Für europäische Kunde wird die ITA-Übernahme kaum Auswirkungen haben, da es hierzulande nur wenige Unternehmen gibt, die von der Technologie Gebrauch machen. Dennoch gibt es einige Reiseportale aus Europa und Asien, die sich FairSearch angeschlossen haben.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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