Cisco wächst kräftig und befürchtet einen Rückschlag
Wie Cisco-Chef John Chambers ausführte, sende der Markt derzeit gemischte Signale aus. So seien die Investitionen in Netzwerk-Technologien zuletzt zwar wieder gestiegen. Dabei könnte es sich aber um einen kurzfristigen Effekt gehandelt haben, weil viele Firmen nach langem Zögern in der Weltwirtschaftskrise nun gezwungen waren, leistungsfähigere Systeme zu installieren.
Die nun zwangsläufig getätigten Ausgaben brachten Cisco ein Wachstum des Umsatzes im 27 Prozent im Jahresvergleich auf 10,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 79 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar zu.
Zu der Entwicklung trugen aber nicht nur die Notkäufe vieler Firmen bei, sondern auch das stetige Wachstum des Datenverkehrs im Internet. Cisco-Systeme bilden einen wesentlichen Bestandteil des Backbones und wegen der zunehmenden Beliebtheit von multimedialen Angeboten im Netz müssen immer leistungsfähigere Router und Switches zum Einsatz gebracht werden.
Allein darauf will sich Cisco aber nicht verlassen. Konzernchef Chambers kündigte deshalb an, auch in den kommenden Monaten aggressiv in neue Bereiche zu expandieren, die derzeit noch von kleineren Konkurrenten beliefert werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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