Forscher bauen deutlich besseren Terahertz-Laser

Forschung & Wissenschaft Ein neuer Halbleiter-Baustein bringt einen deutlich verbesserten Terahertz-Laser hervor. Entwickelt wurde dieser von Wissenschaftlern der Harvard University und der University of Leeds. Das Bauelement kann die Basis für verschiedene Formen von Sensor-Systemen bilden. Die ausgesandten Impulse können - in jeweils unterschiedlicher Stärke - verschiedene Materialien durchdringen. So bilden die Komponenten die Basis für die so genannten Nacktscanner an Flughäfen oder auch für Materialprüf-Systeme, mit denen sich auch Haarrisse finden lassen.

Bei den bisher verfügbaren Terahertz-Lasern ist der Lichtstrahl allerdings nicht konzentriert genug für bestimmte Anwendungen. Das ändert sich nun bei der Neuentwicklung. Man geht davon aus, dass sie auch eingesetzt werden können, um Tumore genau abbilden zu können, ohne dass solch hohe Belastungen wie beim Röntgen auftreten. Auch sehr kleine Konzentrationen verschiedener Chemikalien sollen sich mit den Lasern nachweisen lassen können.

Die neuen Bauelemente arbeiten mit einer Frequenz von 3 Terahertz auf nicht sichtbaren Wellenfrequenzen. Das Forschungsprojekt wurde von verschiedenen Institutionen, darunter dem Air Force Office of Scientific Research unterstützt. Die Ergebnisse der Entwicklungsarbeit wurden nun im Wissenschaftsmagazin 'Nature Materials' publiziert.
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