Gesundheitstipps aus dem Netz nicht zu empfehlen

Internet & Webdienste Es scheint eine gängige Praxis zu sein, dass viele Patienten zunächst zum Internet und den dort verfügbaren Suchmaschinen im Krankheitsfall greifen. Zahlreiche der dort angebotenen Informationen sind falsch, sagen US-Forscher. Die Rede ist von markanten Unterschieden in der Qualität der angebotenen Inhalte im Netz. Immer mehr Patienten sollen in den Praxen der Ärzte mit Ausdrucken aus dem Internet erscheinen. Die Mediziner müssen sich aus diesem Grund auf solche Fälle einstellen und die Informationen mit den Patienten entsprechend diskutieren.

Anlässlich dieser Untersuchung haben die Forscher verschiedene Sportverletzungen und die zugehörigen Informationen dazu genau unter die Lupe genommen. Ausgewählt wurden diesbezüglich die zehn ersten Einträge von bekannten Suchmaschinen wie Google oder Yahoo. Die Informationen wurden sodann je nach Vollständigkeit und Richtigkeit mit Punkten bewertet.

Erwartungsgemäß findet man die besten Inhalte auf Webseiten, die ihre Informationen aus wissenschaftlichen Quellen beziehen. Empfehlenswert seien auch Non-Profit-Seiten. Ein ganz anderes Urteil fällten die Experten im Hinblick auf kommerziell ausgerichtete Angebote oder Informationen von Einzelpersonen. In vielen Fällen wurden dabei besonders die Vollständigkeit der Inhalte bemängelt.

Im Schnitt finden sich unter den ersten zehn Ergebnissen zwei gesponserte Seiten ein. Dabei versuchen die Verfasser in erster Linie ihre Produkte zu verkaufen. Themen wie Risiken und Nebenwirkungen werden dabei kaum zur Sprache gebracht, heißt es in einem Artikel von 'Pressetext'.
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