Kurz-URL-Dienst Bit.ly gegen Spam und Malware
Dafür hat der Betreiber nun Partnerschaften mit mehreren Sicherheits-Dienstleistern geschlossen. Verisign, Websense und Sophos sollen zukünftig dafür sorgen, dass die Nutzer besser geschützt werden, teilte das Unternehmen mit. Die Weiterleitungen von Kurz-URLs zu den jeweiligen Webseiten werden zukünftig einer Prüfung unterzogen.
Spammer und Verbreiter von Malware machten es sich in letzter Zeit zunehmend zunutze, dass die Anwender nicht direkt erkennen können, auf was für einer Seite sie nach dem Anklicken einer Kurz-URL landen. So wurden unter anderem über Twitter Links auf manipulierte Webseiten verbreitet.
Zukünftig werden die Weiterleitungen in drei Stufen geprüft: Verisign wird die IP-Adressen, auf die eine Kurz-URL verweist, mit seiner iDefense-Datenbank abgleichen, in der Webseiten vermerkt werden, die dem Nutzer Malware unterschieben wollen.
Zusätzlich werden die jeweiligen Seiten mit ThreatSeeker Cloud von WebSense einer Echtzeit-Prüfung nach Schadcodes unterzogen. Weiterhin erfolgt ein Abgleich mit den Spammer-Datenbanken von Sophos. Nutzer werden dann vor dem Besuch potenziell schädlicher Webseiten gewarnt.
Eine solche Maßnahme ist vor allem bei Bit.ly wichtig. Immerhin ist der Dienst durch seine Einbindung in Twitter inzwischen zum größten Angebot dieser Art geworden und konnte sogar den Klassiker TinyURL überholen.
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