Samsung entwickelt eigenes Handy-Betriebssystem
Samsung will mit Bada, was mit "Ozean" übersetzt werden kann, eine offene mobile Plattform bieten, die sich sowohl an Entwickler als auch an Mobilfunkbetreiber richtet. Wichtigstes Merkmal ist die Kopplung an den Application Store, der derzeit nur in Großbritannien und Frankreich verfügbar ist. Hier sollen viele zusätzliche Programme angeboten werden.
Doch das ist alles nichts Neues und für Entwickler gibt es keinen Grund, auf Bada zu setzen, wenn sie bislang Anwendungen für das iPhone und Android geschrieben haben. Doch Samsung verfolgt mit seinem neuen Betriebssystem eine etwas andere Strategie. Statt immer höhere Hardware-Voraussetzungen zu verlangen, will man die aktuelle Technik komplett ausreizen. Man wird also kein Hightech-Handy benötigen, um sein Mobiltelefon als Smartphone bezeichnen zu können. Samsung verspricht also "einen Intelligenz-Schub für pragmatische Massenmarkt-Handy", wie es 'Spiegel Online' treffend formulierte.
Bereits im Dezember will Samsung sein mobiles Betriebssystem "Bada" zur Verfügung stellen. Die ersten Geräte werden aber nicht vor 2010 in den Handel kommen. Trotz der Bezeichnung als "offene Plattform" setzt Bada auf dem proprietären System auf, dass Samsung für seine Handys nutzt.
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