Wirtschaftskrise hinterlässt Spuren bei Microsoft
Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz um 14 Prozent von 15,96 auf 12,92 Milliarden US-Dollar zurück. Der Nettogewinn beläuft sich auf 3,57 Milliarden US-Dollar und ist damit um 18 Prozent niedriger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Mehrere Analysten hatten mit einem Umsatz von 12,4 Milliarden US-Dollar gerechnet.
In fast allen Geschäftsbereichen muss Microsoft mit Umsatzrückgängen kämpfen. In der Betriebssystemsparte wird dies besonders deutlich: Hier gingen die Einnahmen von 4,3 auf 2,6 Milliarden US-Dollar zurück. Auch die umsatzstarke Office-Sparte bricht ein: Im Vergleich zum Vorjahr verdiente man mit 4,4 Milliarden US-Dollar eine halbe Milliarde weniger.
Durch die Markteinführung von Windows 7 hofft man nun auf einen deutlichen Aufschwung. Die bereits erzielten Umsätze mit den Upgrade-Versionen flossen in das aktuelle Quartalsergebnis nicht ein und werden erst später gebucht. Für das laufende Geschäftsjahr will man den Sparkurs fotsetzen und weniger Ausgaben als geplant tätigen. Nachdem man vor geraumer Zeit erstmals in der GEschichte Stellen streichen musste, wird man nun wieder neues Personal einstellen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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