US-Telekombehörde ermittelt gegen Apple und AT&T
Apple hatte es abgelehnt, die Umsetzung der VoIP-Anwendung Google Voice in den AppStore aufzunehmen. Eine Begründung dafür gab Apple nicht ab. Wie in vielen anderen Fällen wird man sich aber voraussichtlich auf die zu erwartende hohe Belastung der mobilen Datenstrukturen durch Internet-Telefonie berufen.
Bei der FCC hegt man jedoch den Verdacht, dass man die Anwendung eher deshalb ablehnte, weil sie eine preiswerte Konkurrenz zu den wichtigen Einnahmen aus Handy-Gesprächen darstellt. Das könnte unter Umständen als Missbrauch der eigenen Marktstellung und damit als rechtswidrige Wettbewerbsbehinderung ausgelegt werden.
Apple wurde von der FCC aufgefordert, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen. Die Behörde verlangt auch von AT&T eine Klarstellung, ob die Ablehnung von Google Voice allein auf Initiative Apples zurückzuführen ist, oder ob der Netzbetreiber, der das iPhone in den USA exklusiv vermarktet, an der Entscheidung beteiligt war.
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