Kindle in Deutschland an Mobilfunkern gescheitert
Der Grund hierfür soll einem Bericht der 'WirtschaftsWoche' zufolge jedoch nicht an Amazon selbst, sondern an den deutschen Mobilfunkanbietern liegen. Wie das Blatt unter Berufung auf einen Manager des Online-Einzelhändlers schreibt, würden die Mobilfunker zu hohe Preise verlangen.
Wie der Manager erklärte, wollte man den Kindle ursprünglich in der ersten Jahreshälfte 2009 nach Europa bringen. Dies sei jedoch daran gescheitet, dass die Mobilfunkanbieter zu hohe Preise für die Datenübertragung verlangen. Diese ist beim Kindle allerdings notwendig, da neue Inhalte über das Mobilfunknetz übertragen werden.
Ob Amazon zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in Verhandlungen mit den Mobilfunkanbietern treten wird, ist noch nicht abzusehen. In den Vereinigten Staaten hat das Unternehmen bereits die dritte Version seines erfolgreichen E-Book-Readers auf den Markt gebracht.
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