MySpace streicht zwei Drittel der Jobs im Ausland
Zwei Drittel aller außerhalb der USA beschäftigten MySpace-Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen. 300 Beschäftigte erhalten also ihre Kündigung, übrig bleiben 150. Mehrere Niederlassungen in verschiedenen Ländern werden voraussichtlich geschlossen.
Lediglich die zentralen Außenstellen London, Berlin und Sydney bleiben auf jeden Fall erhalten. Hintergrund ist der Amtsantritt des neuen Firmenchefs Owen Van Natta, der vom Konkurrenten Facebook zu der Tochter des Medienkonzerns News Corp. wechselte.
Dieser hatte die Struktur der Internet-Firma als aufgebläht und unflexibel beschrieben und Veränderungen angekündigt. Damit soll verhindert werden, dass MySpace weiterhin hohe Verluste einfährt. Immerhin stand allein im letzten Quartal ein Fehlbetrag von 89 Millionen Dollar in den Konzernbilanzen.
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