Betrüger kauften eigene Songs bei iTunes & Amazon
Wie die britische Tageszeitung 'Guardian' berichtet, waren die mutmaßlichen Täter wohl im Besitz einer ganzen Reihe von gültigen Kreditkartennummern. Allerdings empfanden sie es wohl als zu gefährlich, direkt Geld von den zugehörigen Konten abzuheben - also wurden sie kreativ.
Nach Angaben der Ermittler spielten sie einige eigene Songs ein und ließen diese über ein Unternehmen aus den USA auf den Musikplattformen iTunes und Amazon platzieren. Anschließend nutzten sie die fremden Kreditkartendaten, um die Stücke möglichst oft zu kaufen.
Binnen fünf Monaten generierten sie so einen Umsatz von rund 750.000 Dollar, an dem sie von den Musikanbietern beteiligt wurden. Ermittler von Scotland Yard und dem FBI kamen ihnen aber auf die Schliche. Gestern schlugen die Ermittler mit 60 Beamten zu und verhafteten sieben Männer und drei Frauen aus London, Birmingham, Kent und Wolverhampton.
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Christian Kahle
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