Intel verschiebt "Medfield"-Atoms auf Anfang 2011
Wie der Hersteller kürzlich auf einer Analystenkonferenz mitteilte, wird es sich bei Medfield um ein echtes System-on-a-Chip (SoC) handeln - in den Prozessor sind also bereits verschiedene Komponenten integriert. Ein komplettes System soll so auf Platinen untergebracht werden können, die deutlich kleiner als eine Kreditkarte sind.
Dies ist auch notwendig, da es Intels erklärtes Ziel ist, mit den Medfield-Atoms nicht mehr nur den Netbook-Markt zu beliefern, sondern auch im Massenumfang die Hersteller von Smartphones zu beliefern. Zwar sollen die Moorestown-Modelle hier bereits den Anfang machen, diese benötigen allerdings noch relativ viel Platz.
Damit werden die beiden derzeit am verbreitetsten Prozessor-Architekturen - ARM und x86 - zu direkten Konkurrenten, nachdem sie jahrelang friedlich nebeneinander existierten und ihre jeweiligen Zielgruppen ansprachen. ARM selbst strebt immerhin seit einigen Monaten ebenfalls in Intels Territorium und will zukünftig auch in Netbooks rechnen.
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