Gegen Gewalt: CDU nimmt Videoportale ins Visier

Streaming-Dienste Immer wieder tauchen auf Videoportalen wie YouTube, MyVideo und Co. teilweise brutale gewaltverherrlichende Videos auf. Die nordrhein-westfälische Junge Union fordert daher eine stärkere Überwachung entsprechender Portale. Wie die 'Westdeutsche Allgemeine Zeitung' (WAZ) berichtet, hat die Junge Union einen entsprechenden Antrag an den Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU gestellt, der von der Parteispitze unterstützt wird. Geht es nach der Jungen Union, soll das Hochladen und Ansehen von Gewaltvideos künftig erschwert werden.

Dies könne laut dem Landesvorsitzenden der Jungen Union, Sven Vollmering erreicht werden, "in dem sich jeder Nutzer erst mit voller Anschrift und seiner Personalausweisnummer registrieren muss". Im Gespräch mit der WAZ fordert er zudem das Sperren von gewaltverherrlichenden Foren und Blogs und die Bestrafung der Betreiber.

"Rivalisierende Jugendbanden putschen sich mit Hassbotschaften und Gewaltposen im Internet auf, um sich anschließend zu Straftaten zu verabreden - ähnlich den kriminellen Vorbildern aus der amerikanischen Rapper-Szene", so Volmering gegenüber der Zeitung.
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