Microsoft stellt Windows Server 2008 Foundation vor

Windows Server Microsoft hat wie angekündigt eine neue Variante von Windows Server 2008 vorgestellt, mit der man vor allem kleine Unternehmen ansprechen will. Windows Server 2008 Foundation, so der Name des Betriebssystems, soll ausschließlich auf Fertig-Systemen erhältlich sein. Windows Server 2008 Foundation darf nicht mit dem Small Business Server von Microsoft verwechselt werden. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Windows Server, Exchange und weiteren Microsoft-Produkten für Unternehmen mit 50 oder weniger Mitarbeitern.


Windows Server 2008 Foundation hingegen ist nur das Betriebssystem. Das Produkt soll auf Servern mit nur einer CPU und weniger als 15 Nutzern zum Einsatz kommen. Wie bei Netbooks und anderen Fertig-PCs für Privatkunden soll auch Windows Server 2008 Foundation nur auf vorkonfigurierten Computern vertrieben werden.

Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte das neue Produkt im Februar gegenüber Finanzanalysten angekündigt. Die Motivation für die Einführung seien vor allem die gesunkenen Hardwarepreise, die es schwer machten, Preise von über 500 US-Dollar für die nötige Server-Software zu rechtfertigen.

Microsoft will bis Ende September einen Teil seiner Einnahmen aus dem Vertrieb von Windows Server 2008 Foundation an Organisationen spenden, die Non-Profit-Organisationen mit Technologie ausstatten. Letztlich soll der neue Low-Cost-Server von Microsoft wohl auch als Waffe im Wettbewerb mit Linux-Serversystemen dienen.
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