Red Hat-Chef: Linux für Desktops ist uninteressant
"Zuallererst, ich wüsste nicht, wie man damit gutes Geld verdienen kann", sagte er. Nur sehr wenige Anwender würden einen Desktop-PC verwenden, der in ähnlicher Weise wie ein Server geschäftskritisch ist. Entsprechend sind sie kaum bereit, Geld für Support auszugeben - etwas, wovon Linux-Distributoren hauptsächlich leben.
Zwar könne man durchaus etwas Geld verdienen, allerdings nicht besonders viel, erläuterte Whitehurst auf einer Veranstaltung des US-Magazins 'InfoWorld'. "Wir bieten zwar eine Desktop-Version an, verkaufen diese aber in der Regel vor allem an große Server-Kunden, die auch einige PCs bestücken wollen."
Größere Investitionen in das Segment seien zudem ein großes Risiko, wenn man sich die aktuelle Entwicklung ansieht. Laut Whitehurst ist es recht unsicher, welche Relevanz ein Desktop-Betriebssystem in fünf Jahren überhaupt noch haben wird - angesichts der zunehmenden Verlagerung von Applikationen ins Cloud Computing, immer besseren Smartphones und anderer Faktoren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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