AMD tauft verkaufte Fabrikensparte 'Globalfoundries'
Demnach werden die ehemals zu AMD gehörenden Fabriken, unter anderem in Dresden, ihre Dienste weltweit anbieten. Die Investoren aus Abu Dhabi halten an Globalfoundries die Mehrheitsbeteiligung. AMD ist lediglich zu 34 Prozent beteiligt. Das Management hat seinen Sitz im Silicon Valley. Als Chef des Unternehmens wurde Doug Grose benannt.
Derzeit entsteht im US-Bundesstaat New York eine weitere Fabrik, die zu Globalfoundries gehören wird. Insgesamt 4,2 Milliarden US-Dollar kostet der Bau. In Dresden wird man als erste Maßnahme die Fab38-Chipfabrik auf "bulk silicon" umstellen. Bisher wurde dort die Technik "silicon on insulator" verwendet.
Da das bisher verwendete Verfahren zu teuer ist und spezielle Wafer benötigt, setzt man in Zukunft auf Bulk-Wafer, die als Rohmaterial weltweit angeboten werden und dadurch günstiger sind. Noch in diesem Jahr soll die Fab38 beide Techniken beherrschen. Die ausgelastete Fab36 wird nicht umgebaut und setzt weiterhin auf "silicon on insulator".
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