Intel zieht sich aus Ultrawideband-Entwicklung zurück
Das Startup WiQuest Communications, bei dem die Technologie angesiedelt war, soll bereits am vergangenen Freitag geschlossen worden sein. Die Software-seitige Entwicklung, die bei Stonestreet One erfolgte, wurde an die Firma Alereon verkauft, die von ehemals 60 Entwicklern noch zehn weiterbeschäftigen wird.
UWB wurde zuletzt weiterhin von Problemen geplagt, für die offenbar zu lange keine Lösung gefunden wurde. So standen Performance und Energieverbrauch in einem zu ungünstigen Verhältnis, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Auf die Produktionskosten wären auf dem aktuellen Stand zu hoch gewesen.
Hinzu kamen Probleme bei der Standardisierung. Weltweit stieß man auf unterschiedliche Hürden, was die genutzten Funkfrequenzen und andere Details anging. Einer kürzlichen Überprüfung der derzeitigen Entwicklungsprojekte bei Intel folgte daraufhin die Entscheidung, sich aus der Technologie zurückzuziehen.
Der Chip-Hersteller hatte insgesamt einen höheren zweistelligen Millionenbetrag in Startups investiert, die an der Entwicklung der Technologie arbeiteten und hielt dadurch wesentliche Rechte. Ob UWB bei einem anderen Geldgeber eine Chance erhalten wird, steht derzeit in den Sternen.
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