eBay in Deutschland mit massivem Stellenabbau
Zu diesem Zeitpunkt gab das Unternehmen bekannt, dass man weltweit zehn Prozent der Belegschaft entlassen werde. Davon betroffen war unter anderem die Niederlassung in Österreich, welche geschlossen werden soll.
Die aktuellen Pläne sehen vor, dass zahlreiche Arbeitsplätze von der Zentrale in Berlin ins Ausland verlagert werden sollen. Stefan Groß-Selbeck, Chef von eBay Deutschland habe sich dem Druck der US-Firmenzentrale beugen müssen, heißt es.
Wie ein Insider der Zeitung berichtet hat, soll die Marketing-Abteilung für den deutschen Standort künftig aus der Schweiz (Zürich) geleitet werden. Die technische Leitung für die europäischen eBay-Märkte erfolgt hingegen künftig gebündelt aus London.
In Berlin sollen nur noch der europaweite Kundenservice (900 Mitarbeiter), sowie eine verkleinerte PR-Abteilung angesiedelt sein. Der eBay-Standort Deutschland werde durch diese Maßnahmen massiv an Eigenständigkeit verlieren, heißt es. Operativ werde eBay Deutschland "faktisch zugemacht", so der Insider.
Von den bislang 1.250 Mitarbeitern in Deutschland wird eBay etwa 100 Personen entlassen - diese hätten bereits ihre Kündigung erhalten. Mit den restlichen Mitarbeitern stecke man derzeit in Verhandlungen um zu klären, wer nach London oder Zürich wechseln wird.
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