Wikipedia-Lexikon ab sofort im Handel erhältlich
Das vom Bertelsmann Lexikon-Institut gestaltete Nachschlagewerk umfasst die Kurzfassungen von 20.000 Wikipedia-Artikeln - über 50.000 Stichworte sind enthalten. Um mit dem Print-Lexikon möglichst viele Kunden anzusprechen, wertete man die Nutzungsstatistiken der Wikipedia aus, um so die am häufigsten aufgerufenen Artikel zu bestimmen.
Um dem Buch den Charakter eines Lexikons zu geben, verwendete man jeweils nur die kurze Einleitung der Wikipedia-Artikel, in denen das Wichtigste mit kurzen Sätzen zusammengefasst wurde. "Dadurch haben wir den unverkennbaren Wikipedia-Charakter beibehalten. Artikel wurden nur verändert, wenn die Relevanz des Themas nicht erkennbar war, inhaltliche Lücken oder eindeutige Fehler auftraten", sagte die Verlagsleiterin Beate Varnhorn.
Da die Lizenzbestimmungen der Wikipedia auch für Printmedien gelten, wurde im Anhang eine Liste von über 90.000 Wikipedia-Autoren abgedruckt. Wer seinen eigenen Namen finden will, benötigt allerdings eine Lupe, um auf den 30 Seiten etwas erkennen zu können.
Weitere Informationen: Das Wikipedia Lexikon
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