Forscher entwickeln 3D-Force Feedback mit Ultraschall
Eine Gruppe japanischer Forscher will dies nun ändern. Wie die BBC berichtet, haben Takayuki Iwamoto und seine Kollegen von der Universität Tokio ein System entwickelt, das mit gebündelten Ultraschallwellen arbeitet (PDF). Die Verwendung der Technologie in kommerziellen Produkten soll schon bald möglich sein.

Die Forscher verwenden bei ihrem recht simpel konstruierten Gerät eine Reihe von Ultraschall-Signalgebern, die lautlose Druckwellen erzeugen können. Überschneiden sich die Ultraschallwellen der einzelnen Transducer, kann eine Art Fokuspunkt entstehen, der sich wie ein fester Gegenstand anfühlt.
Mit Hilfe einer Kamera kann der Prototyp der japanischen Forscher nachvollziehen, wo sich die Hand des Nutzers über dem Gerät befindet, das selbst flach auf dem Tisch liegt. Auf diese Weise kann die Stärke des Ultraschalls so reguliert werden, dass der Fokuspunkt mit der Hand des Nutzers wandert.
Bisher funktioniert das Konzept nur in der Vertikalen, wobei zudem nur eine geringe Kraft entsteht. Die Forscher wollen jedoch die Anordnung der Transducer optimieren und ihr Leistung steigern. Dabei gibt es allerdings Grenzen, weil letztlich Hörschäden zu befürchten währen, wenn der Schalldruck zu groß wird.
Iwamoto und seine Mitstreiter wollen ihr Konzept dennoch weiter verfeinern und es letztlich für Computerspiele und andere Bereiche wie das 3D-Modelling verwendet sehen.
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