AMD: Eigene Server-Plattform für Shanghai-CPUs
Die Plattform ist für den Betrieb mehrerer Prozessoren ausgelegt. Sie soll außerdem für eine schnellere Kommunikation mit anderen Systemkomponenten wie Grafikprozessoren sorgen. Dafür werden verbesserte Virtualisierungs-Features sowie HyperTransport 3.0 integriert.
Die neuen Chipsätze sind dabei für den Einsatz mit der Shanghai-Prozessorserie konzipiert, die AMD zum Jahresende auf den Markt bringen will. Der Hersteller wird damit erstmals seit langem selbst eine komplette Plattform für Server anbieten können. Die meisten heute erhältlichen Opteron-Systeme greifen hingegen auf Chipsätze von Nvidia oder Broadcom zurück.
Mit der Bereitstellung der Shanghai-Serie steigt AMD in den Vertrieb von Server-Prozessoren ein, die im 45-Nanaometer-Verfahren gefertigt werden. Der Marktführer Intel hatte diesen Schritt bereits ein Jahr früher vollzogen. Im Desktop-Bereich will AMD kurze Zeit später ebenfalls auf das kleinere Design umstellen.
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