Hitachi: Bessere Akkus und höhere Fertigungszahlen
In den Stromspeichern kommen neue Elektroden zum Einsatz, in denen neben Kobalt auch Nickel und Mangan enthalten sind. Diese sollen nicht nur weniger kosten, sondern auch leistungsfähiger sein.
Ab Ende 2009 will der Hersteller außerdem Silizium- statt Graphit-Anoden einsetzen. In den Hauptbestandteil Siliziummonoxid sind dabei Nanopartikel aus Silzium und Kohlenstoff eingelagert. Die Leistungsfähigkeit soll sich so um bis zu 20 Prozent verbessern.
Noch in der Grundlagenforschung befindet sich hingegen eine Technologie, die Hitachi Maxell in den kommenden drei bis fünf Jahren bis zur Marktreife entwickeln will. Dabei arbeitet das Unternehmen mit dem National Institute of Advanced Industrial Science and Technology zusammen. Ziel sind Akkus, die eine 20-fache Kapazität heutiger Modelle vorweisen.
Auf die durch eine immer größere Verbreitung portabler Geräte schnell steigende Nachfrage nach Akkus will der Hersteller mit einem Fabrikneubau reagieren. Zuletzt wurden die bestehenden Anlagen bereits auch einen Ausstoß von 18,5 Millionen Stück pro Monat (zuvor 16,5 Millionen) ausgebaut. Im März 2009 soll nun eine neue Anlage in Betrieb gehen, die monatliche weitere 2 Millionen Stück bereitstellen kann.
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