2,5 Jahre Gefängnis wegen Hardware-Fälschungen
Der 52-jährige Charles Lacy-Thompson muss außerdem 2,2 Millionen Dollar Schadensersatz für Gewinnausfälle Ciscos zahlen. Der bei einer Durchsuchung sichergestellten Warenbestand bleibt außerdem Beschlagnahmt. Dabei handelt es sich um insgesamt 3.500 Geräte im Wert von rund 3,5 Millionen Dollar.
Wie während der Verhandlung deutlich wurde, importierte Lacy-Thompson von 2003 bis 2007 Produkte aus China. Diese wurden mit einer gefälschten Cisco-Seriennummer versehen und weiterverkauft. Allein in den Jahren 2005 und 2006 wurde so ein Umsatz von 6 Millionen Dollar erwirtschaftet.
Neben Lacy-Thompson soll es zahlreiche weitere kleinere Händler geben, die ähnlich tätig sind. Die US-Bundespolizei FBI hatte vor einiger Zeit vor den daraus entstehenden Sicherheitsrisiken gewarnt. So könnten die Geräte Hintertüren enthalten, die Angriffe auf interne Netze von US-Behörden oder -Unternehmen ermöglichen (wir berichteten).
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