Yahoo: Aufsichtsrat wehrt sich gegen Icahn-Einstieg
Wie nun jedoch bekannt wurde, ist man bei Yahoo alles andere als erfreut über den Einstieg von Icahn und hat seinen Missmut in einem offenen Brief kundgetan. Wie es heißt, seien die Pläne von Icahn nicht zum Wohle der Yahoo-Aktionäre, da er eine Übernahme von Yahoo durch Microsoft unterstützt.
Bereits am Mittwoch hatten wir berichtet, dass Icahn derzeit eigene Pläne für eine Neubesetzung des Yahoo-Aufsichtsrates schmiedet. Dabei ist zu erwarten, dass Icahn "Pro-Microsoft" gestimmte Personen in den Aufsichtsrat bringen möchte. Die Pläne des Milliardärs sehen zudem vor, zunächst weitere Anteile an Yahoo zu übernehmen.
Seine Begründung dafür, warum eine Übernahme von Yahoo durch Microsoft das Beste sei ist, dass Yahoo in Zukunft nur mit Microsoft eine Chance hätte, der Großmacht Google entgegenzutreten. Unterstützung in seinem Vorhaben erhält Icahn durch den Hedgefonds Paulson & Co., der momentan einen Anteil von etwa 3,6 Prozent an Yahoo hält.
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