Rückzug: Pioneer schließt seine Plasma-TV-Werke
Ab diesem Zeitpunkt wird man eigene Plasma-Fernseher ausschließlich mit Panels bauen, die von Matsushita Electric Industrial (Panasonic) bezogen werden. Ziel sei es, den Bereich durch Einsparungen in Höhe von 143 Millionen Dollar wieder in die Gewinnzone zu bringen.
Von den Werksschließungen sind 1.400 Beschäftigte betroffen. Das Pioneer-Management will die drohenden Massenentlassungen abfedern, indem im gesamten Konzern Mitarbeiter gesucht werden, die freiwillig in den Vorruhestand gehen. So soll ein möglichst großer Teil der Arbeiter aus den Plasma-Werken neue Stellen in anderen Bereichen erhalten.
Weltweit streicht Pioneer im Zuge dessen außerdem 300 Stellen im Vertrieb und in der Verwaltung. 200 Mitarbeiter sollen zu Matsushita wechseln.
Pioneer rechnet für dieses Jahr mit Verkaufszahlen von 370.000 Plasma-TVs. Damit liegt die Prognose bereits 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch andere Anbieter wie Matsushita, Fujitsu und Philips mussten sich wegen der schlechten Entwicklung des Plasma-Marktes bereits neu orientieren und setzen zunehmend auf die sich deutlich besser verkaufenden LCD-Systeme.
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