Telekom und Intel vereinbaren strategische Allianz
Die Geschäftskundensparte der Telekom, T-Systems, wird die Kundenerfahrung einbringen, Intel dagegen technisches Know-How. Im Rahmen der Allianz sollen Produkte für den Waren- und Güterverkehr, die Automobilbranche und das Gesundheitswesen entstehen. Seit zwei Jahren sammeln beide Unternehmen bereits Erfahrungen bei Projekten rund um die Funkchip-Technik RFID.
Ein Beispiel für die zukünftige Zusammenarbeit ist die Überwachung und Wartung von Desktop-PCs in Unternehmen. Mit Hilfe der Technik von Intel kann dies schon bald ferngesteuert erfolgen. IT-Mitarbeiter können die Computer von Angestellten überwachen, Probleme beheben, Software installieren und die Hardware warten, ohne direkt vor Ort sein zu müssen. "Fernwartung hat enorme Kostenvorteile", sagte Hannes Schwaderer, Chef von Intel Deutschland.
T-Systems wird von Intel frühzeitig Informationen über neue Entwicklungen erhalten, die für Geschäftskunden interessant sein könnten. Intel profitiert im Gegenzug von der Erfahrung, die T-Systems im Umgang mit Kunden gesammelt hat. "T-Systems beherrscht das Service-Geschäft", sagte Schwaderer. "Und wir erhalten durch T-Systems Zugang zu 160.000 Kunden."
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