Microsoft & Co: Spiele-Gerät PC noch lange nicht tot
Gemeinsam wollen die die Unternehmen den PC als Plattform für Spiele fördern, um damit dem Trend zu Konsolen entgegen zu wirken. Für die PC Gaming Alliance sei der PC noch lange nicht gestorben, hieß es zuversichtlich. Zu den Gründungsmitgliedern gehören auch AMD, Nvidia, Intel, Dell, Acer, Alienware und Gateway.
Im Großen und Ganzen verfolgt die PC Gaming Alliance nach eigenen Angaben drei wichtige Ziele. Sie will ein Wegweiser für die gesamte Hardware- und Spieleindustrie sein, die Plattform PC fördern und das Spieleerlebnis für den Verbraucher verbessern. Dennoch bleiben die Beteiligten weiterhin Wettbewerber.
Anfangs will man nicht mit teuren Kampagnen für ein Logo oder eine Marke werben, sondern mit Partnern aus der Industrie zusammenarbeiten, um den PC als Gaming-Gerät zu fördern. Außerdem soll die PC Gaming Alliance die zentrale Stimme der Industrie werden, die die Richtung angibt, so dass man sich nicht mehr auf die subjektiven Angaben der einzelnen Hersteller verlassen muss.
Um zu verdeutlichen, dass PC-Spiele noch lange nicht tot sind, nannte die PC Gaming Alliance konkrete Zahlen. Derzeit gebe es rund 263 Millionen Anwender, die ihren Computer für Spiele nutzen - ein vielfaches im Vergleich zu Konsolen. Zum Aufgabengebiet der neuen Organisation soll auch die Bewältigung großer Herausforderungen gehören, die den PC als Spieleplattform bedrohen, darunter Piraterie, Phishing und Cheat-Versuche.
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