eBay: Neue Gebührenordnung - Schon jetzt Proteste
Darüber hinaus wird das Bewertungssystem überarbeitet, so dass Käufer schneller gute Geschäftspartner ausmachen können. Gestern hat das Online-Auktionshaus allerdings nur die neuen Regeln für seine amerikanische Heimat bekannt gegeben. Erst am 11. Februar soll die neue Gebührenordnung für Deutschland vorgestellt werden.
Zumindest in den USA werden die Gebühren für das Einstellen von Artikeln jetzt um ein Viertel bis die Hälfte nach unten korrigiert. Gleichzeitig sinken zwar die Kosten für das Hinzufügen einer Galerie, doch die Verkaufsgebühren bei erfolgreich abgewickelten Geschäften ziehen im Gegenzug an.
Ziel der Veränderungen ist es, die Zahl der verfügbaren Artikel deutlich zu steigern, um den Marktplatz durch ein größeres Angebot für die Kunden attraktiver zu machen. Teil der Bemühungen um mehr Attraktivität ist auch die Ankündigung, in Zukunft verschärft gegen zu hohe Kosten für Verpackung und Versand vorzugehen.
Zusätzlich sollen die Bewertungen von Verkäufer künftig auch die Reihenfolge der Artikellisten beeinflussen, so dass negative Bewertungen dazu führen, dass neue Auktionen des jeweiligen Anbieters weiter unten aufgeführt werden. Allgemein will man künftig ehrliche und faire Anbieter mit Preisnachlässen belohnen.
Bei der Kundschaft sorgen eBays Pläne aber schon jetzt für neue Verstimmungen. Zwar behauptet das Auktionshaus, dass die Neuerungen für mehr als 60 Prozent der Verkäufer Einsparungen bedeuten, doch diese Angaben werden stark bezweifelt. Viele Verkäufer gehen davon aus, dass sie stattdessen mit Mehrausgaben zu rechnen haben.
Gerade die Verkäufer von günstigen Waren werden angeblich benachteiligt. So steigt eBays Anteil am Verkaufspreis bei Artikeln, die für weniger als 1000 US-Dollar verkauft werden, oder zu Festpreisen unter 100 US-Dollar angeboten werden, während er bei teureren Artikeln gleich bleibt.
Nach Meinung vieler amerikanischer eBay-Händler will das Unternehmen vor allem durch eine steigende Zahl von Artikeln wachsen, die zu Festpreisen angeboten werden - Auktionen kommen also in ihrer ursprünglichen Form immer mehr aus der Mode.
Da Konkurrenten wie Amazon aber keine Gebühren für die Einstellung von Artikeln kassieren, sondern auf Kommissionen setzen, könnten die veränderten Gebührenstrukturen für eBay eher ein Rückschritt sein, so die einhellige Meinung. Ob dies in Deutschland ebenfalls so sein wird, zeigt sich wie erwähnt im Februar.
eBays Aktienkurs
Beliebte eBay-Downloads
Videos zum Thema eBay
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Sympathieträger unter sich: Bobby Kotick stößt zum Skydance-Vorstand
- Tausende Zeitschriften für 1 Euro: Readly startet sein Herbst-Angebot
- Xbox Game Pass: Im Oktober 2026 gibt es ganze 8 neue Day-1-Spiele
- BMW iX4: Elektro-SUV-Coupé soll bis zu 828 km Reichweite bieten
- Die wohl bekannteste Programmiererin der Welt ist gestorben
- Solarzellen-Wirkungsgrad: Forscher brechen die theoretische Grenze auf
- Klarmobil-Aktion: Vodafone-Tarife mit bis zu 200 GB stark reduziert
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
immich-News; Immich Insights ist da
d-hubs - Heute 00:21 Uhr -
WordPress 7.1.3 :: Sicherheits- und Wartungsupdate -
d-hubs - Gestern 01:10 Uhr -
Neu: Google Drive und Google Docs können
d-hubs - Vorgestern 17:16 Uhr -
Darktable die freie Software zur Aufbereitung
d-hubs - Vorgestern 00:05 Uhr -
LibreOffice News: V 26.8.1 freigegeben
rawjpeg - 05.10. 13:30 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen