Italien: Hohe Strafen nach großangelegtem Phishing
Der 22-jährige Sorin Pascu, der ursprünglich aus Rumänien stammt, muss nun für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Sein "Chef", der Rumäne Marius Braditeanu muss sogar für sechs Jahre hinter Gitter. Die beiden Männer waren zusammen mit sechs weiteren Osteuropäern und 18 Italienern verhaftet worden.
Sie hatten zuvor im großen Stil E-Mails verschickt, die so manipuliert worden waren, dass sie aussahen als kämen sie von der italienischen Post, die auch Bankgeschäfte, Versicherungen und Kredite anbietet. In den E-Mails forderten sie Empfänger auf, diverse persönliche Daten preiszugeben, mit denen dann Gelder von deren Konten gestohlen wurden.
Zunächst hatte man im Großraum Mailand im kleinen Stil begonnen, später wurden die betrügerischen Aktivitäten aber auf das ganze Land ausgeweitet. Die Kriminellen waren zwar vorsichtig vorgegangen - sie wählten sich stets nur über Prepaid-Zugänge ins Internet ein - wurde aber letztenendes doch dingfest gemacht. Mindestens 200 Personen sollen ihren Machenschaften zum Opfer gefallen sein.
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