Microsoft-Software dank Open-Source bald billiger?
Bei Marktuntersuchungen stellte man fest, dass es neben freier Software und Software-as-a-Service-Modellen auch weitere Trends gibt, die zu sinkenden Software-Preisen führen dürften. Dazu gehört auch die Auslagerung der Entwicklung in Ländern, wo vergleichsweise niedrige Löhne gezahlt werden wie zum Beispiel China oder Indien.
Generell sei aber zu erwarten, dass gerade der Open-Source-Sektor in den kommenden Jahren profitieren kann. Im Gegenzug sollen die Gewinnmargen für Firmen, die ihre Software weiterhin nach den bisher üblichen Lizenzmodellen vertreiben schrumpfen, so Gartner. Dies gilt auch für Microsoft, da das Unternehmen seit jeher auf die kostenpflichtige Abgabe seiner Produkte setzt.
Zwar erkundet auch Microsoft neue Wege, um seine Produkte an den Mann zu bringen, wobei man vor allem auf Software als Dienstleistung setzt, doch bisher müssen die meisten Kunden den Redmondern noch die klassische "Software in einer Kiste" abnehmen und diese meist recht teuer bezahlen. Gerade für Unternehmen soll der wachsende Preisdruck Vorteile bringen, prophezeit Gartner.
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