Mit T-Shirts & Unterwäsche gegen die Musikindustrie
Schon kurz nach ihrer Verurteilung kündigte sie Widerstand an. Um ihre Anwaltskosten zu finanzieren, will sich Thomas offenbar nicht ausschließlich auf Spenden verlassen. Zusätzlich will sie mit einem neu eröffneten Merchandise-Shop im Internet Geld verdienen - vielleicht auch weil es bisher kaum Spender gibt.

Seit kurzem vertreibt die 30-Jährige über einen eigens eingerichteten Online-Shop verschiedene Textilien und andere Gegenstände, die ein Logo mit dem Schriftzug "Free Jammie - Free Everyone" tragen. Zur umfangreichen Auswahl der bedruckten Gegenstände gehört neben T-Shirts, Tassen und anderem auch Unterwäsche.
Thomas will über ihre Website innerhalb der letzten drei Wochen bereits rund 16.000 US-Dollar Spenden gesammelt haben. Nach Angaben ihres Anwalts müssen jedoch rund 30.000 bis 40.000 US-Dollar zusammen kommen, um ein Berufungsverfahren zu ermöglichen.
Seine Klientin war vor einigen Wochen wegen des angeblichen Herunterladens von insgesamt 24 Musikstücken zu der hohen Geldstrafe verurteilt worden. Sie selbst streitet die Vorwürfe nach wie vor ab und will noch nie ein Filesharing-Programm genutzt haben.
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