Microsoft will nicht am Ausfall von Skype schuld sein

Internet & Webdienste Mitte letzter Woche kam es zu einem Ausfall des VoIP-Dienstes Skype. Dieser dauerte fast drei Tage an und erst vor kurzem konnten die letzten Nachwirkungen aus der Welt geschafft werden. Skype nannte die in der Folge des allmonatlichen Patch-Days von Microsoft durchgeführten Neustarts der Systeme vieler Nutzer als eine der Ursachen für den Ausfall. Jetzt hat auch Microsoft zu den Schwierigkeiten von Skype Stellung genommen. Cristopher Budd von Microsofts Security Response Center teilte mit, dass es im Vergleich zu den Vormonaten keine besonderen Vorkommnisse bei der Auslieferung der zahlreichen Updates für Windows, Office und andere Produkte des Redmonder Softwarekonzerns gegeben habe.

Er machte noch einmal deutlich, dass die Probleme ausschließlich auf Fehler in der Infrastruktur und Software von Skype zurück zu führen waren. Man sei von Skype umgehend kontaktiert worden und habe mit dem Unternehmen zusammengearbeitet, um Hilfestellung zu leisten. Unter anderem wurde überprüft, ob die Sicherheitsupdates selbst möglicherweise die Situation ausgelöst haben könnten.

Dabei stellte man fest, dass die Updates an sich nicht die Ursache für den Ausfall waren. Weiterhin wurde geprüft ob es bei der Auslieferung der Patches Besonderheiten vorlagen. Es konnten aber keinerlei Umstände gefunden werden, die zu Skypes Problemen beigetragen hätten. Die Bereitstellung der Updates über die verschiedenen Distributionswege sei normal verlaufen.

Auch wenn bisher keine Ursachen für die Probleme auf Seiten von Microsoft gefunden wurden, will man die Situation weiterhin im Auge behalten. Bisher laufe jedoch alles glatt, so Budd. Es habe auch keine erhöhte Zahl von Neustarts oder ähnliches gegeben, die gegenüber den Patch-Days der Vormonate ungewöhnlich gewesen wäre.
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