Aktuelle Word-Lücke lässt auch OpenOffice abstürzen

Office Microsoft untersucht derzeit eine Reihe von Sicherheitslücke in seiner Textverarbeitung Word. In der letzten Woche war eine dritte Schwachstelle bekannt geworden, die Word mit Hilfe einer speziell präparierten Datei zum Absturz bringen kann. Wie Heise jetzt berichtet, funktioniert der Exploit auch beim freien Konkurrenten OpenOffice. Offenbar stürzt die in OpenOffice 2.1 enthaltene Textverarbeitung Writer ab, sobald die modifizierte Word-Datei geöffnet wird. Selbst unter Linux verabschiedet sich das Programm mit dem Hinweis, dass der Hauptspeicher des Host-Systems voll ist. Wann ein Update für die quelloffene Büro-Suite veröffentlicht werden soll, ist noch nicht bekannt.

Heise berichtet von unbestätigten Meldungen, dass sich über die Schwachstelle in OpenOffice unter Umständen sogar Programm-Code ausführen lässt. Derzeit erkennen noch nicht alle Virenscanner den Exploit. Microsoft hat bereits ein Update für Word angekündigt, der wahrscheinlich am nächsten Patch-Day veröffentlicht wird.
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