Sony hält Preise von Xbox 360 und Wii für überhöht

Spiele Seit geraumer Zeit äussern sich verschiedene ranghohe Mitarbeiter des japanischen Elektronikkonzerns Sony in schöner Regelmäßigkeit zu den Spielkonsolen der Konkurrenz von Microsoft und Nintendo. Kürzlich hieß es, dass die verspätete Markteinführung der PlayStation 3 in Europa den hiesigen Kunden relativ "egal" sei. Nun hat sich auch die australische Niederlassung von Sony geäussert. Gegenüber der Zeitung The Age sagte Michael Ephraim von Sony Australia, dass Nintendos neue Konsole Wii und die seit Dezember letzten Jahres erhältliche Xbox 360 zu teuer sein sollen. Im Fall der Wii sei der Gerät zu hoch angesetzt, wenn man damit vor allem Familien ansprechen wolle.

Bei der Xbox 360 sei der Preis ebenfalls etwas zu hoch angesetzt. Auch das bisher angeblich nur eingeschränkt vorhandene Spieleangebot sei problematisch, so Ephraim. Microsoft werde zwar alles tun, um seine Konsole attraktiver zu machen, doch aktuell sei die PlayStation 2 für den Massenmarkt einfach interessanter, sagte er ausserdem.

Die Sony PlayStation 3 ist selbst allerdings kaum ein Schnäppchen. Bei Preisen von 499 bzw. 599 Euro will der Hersteller offenbar auf den angeblichen Mehrwert setzen, den die Konsole durch die Verwendung eines Blu-ray-Laufwerks bieten soll. Microsoft vertreibt die Xbox 360 aktuell für 299 bzw. 399 Euro. Nintendos Wii wird knapp 250 US-Dollar kosten.
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