China: Yahoo half in drittem Fall bei Verhaftung
Der Journalist Jiang Lijun wurde bereits im Jahr 2003 zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen "Subversion" verurteilt. Zuvor hatte Yahoo der Regierung des asiatischen Landes mitgeteilt, dass der Betroffene sich ein E-Mail-Konto mit einem Aktivisten teilte.
Die Organisation Reporter Ohne Grenzen hat nun Yahoo aufgefordert, die in China betriebenen Mail-Server ins Ausland zu verlagern. Dies sei der einzige Weg, um chinesische Aktivisten und Journalisten vor Übergriffen der Regierung zu schützen. Yahoo verteidigte sein Vorgehen in der Vergangenheit mit der Begründung, dass man sich an die Gesetze des Landes halten müsse.
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