Fahndungsinfos per SMS: Testphase abgebrochen
Insbesondere die Kommunikation zwischen den Polizeibeamten sei dadurch verbessert worden, die SMS sei infolgedessen "ein zweckmäßiger Baustein" dazu. Zu den Kontra-Entscheidungen anderer Bundesländer äußerte sich das Bundeskriminalamt nicht; die Aufgabe des BKA sei es nach eigenen Angaben lediglich, derartige Methoden bereitzustellen. Eine Stellungnahme zu dem scheinbaren Misserfolg der SMS-Fahndung gab es ebenso wenig.Nicht nur Schleswig-Holstein, auch Nordrhein-Westfalen und andere Länder konnten keinen einzigen Treffer mit Hilfe des Projekts verbuchen. "In dieser Form werden wir das landesweit nicht einführen", so Wolfgang Beus aus Bochum. Ursprünglich war geplant, Aussehensmerkmale von Verbrechern oder Vermissten auf Handys von Bus-, Taxi- oder Straßenbahnfahrern zu senden, nachdem diese ihre ausdrückliche Einwilligung gegeben hatten.
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