China begrenzt Einsatz ausländischer Software

Die chinesische Regierung hat neue Richtlinien erlassen, die den Einsatz von Software, die nicht aus China kommt bzw. in China programmiert wurde, verbietet bzw. begrenzt. Laut einem Bericht der Financial Times sind besonders die Bezirksregierungen davon betroffen, die in Zukunft lokale Software bevorzugen sollen. Dabei sollen Softwareprodukte in folgende drei Kategorien eingeteilt werden: "domestic", "non-domestic" und "preferred non-domestic".

Alle Softwarehersteller, die ihre Software in der Kategorie "domestic" haben wollen, müssen garantieren, dass mindestens 50% der Entwicklungskosten in China ausgegeben wurden; bei Softwarediensten müssen es sogar mehr als 70% sein, so die Financial Times.

Will eine Bezirksregierung ein Softwareprodukt aus der Kategorie "non-domestic" kaufen, so muss sie sich sogar eine spezielle Erlaubnis bei der Regierung holen.

Zur Kategorie "non-domestic" gehören Produkte von internationalen Firmen, die in besonderem Maße in China investieren, ihre Produkte in China entwickeln bzw. in China forschen lassen und auch in China Steuern zahlen.

China ist schon seit längerem intensiv dabei, den Import von ausländischen, besonders aber nicht in Asien hergestellten Gütern, zu begrenzen bzw. teilweise sogar zu verbieten, um die nationale Wirtschaft zu stärken.
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