Philips bringt Ultrawide-Gaming-Monitor mit 36 Zoll und 260 Hz

Philips hat einen neuen Gaming-Monitor vorgestellt, der eine Bildwiederholrate von bis zu 260 Hz mit einem 36 Zoll großen Ultrawide-Display kombiniert. Der Hersteller bezeichnet ihn als ersten Gaming-Monitor dieser Größe mit einer so hohen Frequenz.
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Philips
  • Philips bringt den neuen Gaming-Monitor 36M4C5500P im Ultrawide-Format heraus
  • Das gekrümmte VA-Panel bietet eine Auflösung von 3440 mal 1440 Bildpunkten
  • Durch Übertaktung erreicht das Display eine Bildwiederholrate von bis zu 260 Hz
  • Als Anschlüsse stehen zwei moderne HDMI-2.1-Ports sowie ein DisplayPort 1.4 bereit
  • Der Hersteller wirbt mit KI-Funktionen für dunkle Bildbereiche und das Zielen
  • Bislang fehlen noch konkrete Angaben zu den Preisen sowie dem Verkaufsstart

Bodenständige Ausstattung

Das Gerät mit der Modellnummer 36M4C5500P soll sowohl ambitionierte Spieler als auch Nutzer ansprechen, die einen großen Bildschirm für unterschiedliche Spiele bevorzugen. Einen Preis und einen konkreten Termin für den Marktstart hat Philips bislang nicht genannt.

Der Monitor setzt auf ein gekrümmtes VA-Panel mit einem Krümmungsradius von 1500R. Die Auflösung beträgt 3440 x 1440 Pixel, womit das Display im Ultrawide-Format arbeitet. Die hohe Bildwiederholrate dürfte insbesondere bei schnellen Spielen Vorteile bieten, in denen flüssige Bewegungen und kurze Reaktionszeiten wichtig sind. Die maximalen 260 Hz lassen sich durch Übertaktung erreichen.


Mit seiner Bildschirmdiagonale positioniert sich der 36M4C5500P zwischen den verbreiteten 34-Zoll-Ultrawide-Monitoren und größeren Modellen ab 39 Zoll. Damit könnte Philips eine interessante Alternative für Nutzer schaffen, denen herkömmliche Ultrawide-Displays zu klein und besonders große Bildschirme für den eigenen Schreibtisch zu ausladend sind.

Auch bei der übrigen Ausstattung bleibt Philips vergleichsweise bodenständig. Der Monitor ist nach DisplayHDR 400 zertifiziert und verfügt über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse sowie einen DisplayPort-1.4-Eingang. Der Standfuß lässt sich in der Neigung verstellen. Damit deckt das Gerät wichtige Anforderungen aktueller Gaming-PCs und Spielkonsolen ab, ohne mit außergewöhnlichen Zusatzfunktionen auf sich aufmerksam zu machen.

Kein Überflieger

Das VA-Panel gehört allerdings nicht zu den technologisch anspruchsvollsten Displaylösungen. Wie gut der Monitor bei Kontrast, Farbdarstellung und Bewegungsdarstellung abschneidet, muss sich erst noch in unabhängigen Tests zeigen. Auch die HDR-Zertifizierung nach DisplayHDR 400 deutet eher auf eine grundlegende HDR-Unterstützung als auf eine besonders leistungsfähige Darstellung mit hohen Helligkeitsunterschieden hin.

Ganz ohne den derzeit allgegenwärtigen KI-Bezug kommt Philips bei der Produktvorstellung nicht aus. Der Hersteller bewirbt mehrere KI-gestützte Spielfunktionen, darunter Shadow Boost zur besseren Erkennbarkeit dunkler Bildbereiche, Smart Crosshair für ein dynamisches Fadenkreuz und Smart Sniper zur Unterstützung beim Zielen. Hinzu kommt Smart MBR Sync, das auf eine verbesserte Bewegungsdarstellung abzielt.

Ob diese Funktionen im Alltag einen spürbaren Mehrwert bieten, bleibt abzuwarten. Entscheidend dürfte ohnehin der Preis werden. Da Philips bislang keine Angaben dazu gemacht hat, lässt sich noch nicht beurteilen, ob der 36M4C5500P tatsächlich eine preislich attraktive Alternative zu bestehenden Ultrawide-Modellen wird.

Siehe auch:
Christian Kahle

Redakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt

Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.

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