DeLorean steigt ins Rennen um fliegende Elektroautos ein
Die DeLorean Motor Company steigt in den Rennsport mit elektrischen Fluggeräten ein. Als erster US-amerikanischer Konstrukteur beteiligt sich das Unternehmen an der Airspeeder International Series.
Die Marke ist vor allem durch den Sportwagen bekannt, der in der Filmreihe "Zurück in die Zukunft" als Zeitmaschine dient. Das Fahrzeug hat sich zu einer Ikone der Popkultur entwickelt, nicht zuletzt wegen seiner futuristischen Optik und der Flugsequenzen in den Filmen. DeLorean will diese Verbindung nun auf einen realen Wettbewerb mit elektrischen Fluggeräten übertragen.
"Die Menschen stellen sich seit 40 Jahren einen DeLorean am Himmel vor. Wir haben beschlossen, dass es an der Zeit ist, nicht länger nur davon zu träumen", erklärte Cameron Wynne, Markenchef von DeLorean. Für die erste Saison nutzt DeLorean aber eben erst einmal das Modell Airspeeder Mk3C. Die zugrunde liegende Technik ist für alle teilnehmenden Teams vereinheitlicht. Dadurch sollen die Wettbewerbsbedingungen vergleichbar bleiben.
Die Airspeeder-Serie wurde vom australischen Unternehmer Matt Pearson ins Leben gerufen. Sie soll nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch als Testumgebung für neue Technologien in der elektrischen Luftfahrt dienen. Die Fluggeräte bewegen sich dabei nicht auf einer klassischen Rennstrecke. Stattdessen durchfliegen die Piloten einen dreidimensionalen Parcours, dessen Verlauf durch virtuelle Tore vorgegeben wird. Sensoren an Bord und Kollisionsvermeidungssysteme sollen die Sicherheit während der Rennen unterstützen.
Siehe auch:
- DeLorean tritt ab November 2026 bei der elektrischen Rennserie Airspeeder an
- Das Team startet anfangs mit dem einheitlichen Flugzeug Airspeeder Mk3C
- Für 2027/28 plant der Hersteller ein eigens entwickeltes Rennfluggerät
- Die Neuentwicklung entsteht gemeinsam mit Studierenden zweier US-Universitäten
- Die eVTOL-Rennserie wurde von dem Australier Matt Pearson ins Leben gerufen
- Geflogen wird auf einem 3D-Parcours mit virtuellen Toren und Sensortechnik
Teilnahme an Airspeeder
Dabei handelt es sich um eine internationale Rennserie für elektrisch angetriebene Fluggeräte mit senkrechtem Start und Landung (eVTOL). Das DeLorean Airspeeder Team soll im November 2026 zum Auftakt der Saison 2026/27 erstmals antreten. Langfristig will die Marke ein eigenes Rennflugzeug entwickeln, berichtet das US-Magazin Interesting Engineering. Bis dieses fertig ist, greift man auf ein standardisiertes Fluggerät zurück, das auch andere Teams verwenden.Die Marke ist vor allem durch den Sportwagen bekannt, der in der Filmreihe "Zurück in die Zukunft" als Zeitmaschine dient. Das Fahrzeug hat sich zu einer Ikone der Popkultur entwickelt, nicht zuletzt wegen seiner futuristischen Optik und der Flugsequenzen in den Filmen. DeLorean will diese Verbindung nun auf einen realen Wettbewerb mit elektrischen Fluggeräten übertragen.
Das DeLorean Airspeeder Team stellt sich vor
"Die Menschen stellen sich seit 40 Jahren einen DeLorean am Himmel vor. Wir haben beschlossen, dass es an der Zeit ist, nicht länger nur davon zu träumen", erklärte Cameron Wynne, Markenchef von DeLorean. Für die erste Saison nutzt DeLorean aber eben erst einmal das Modell Airspeeder Mk3C. Die zugrunde liegende Technik ist für alle teilnehmenden Teams vereinheitlicht. Dadurch sollen die Wettbewerbsbedingungen vergleichbar bleiben.
Eigenentwicklung in Arbeit
Für die Saison 2027/28 plant DeLorean den nächsten Schritt: Gemeinsam mit Ingenieurstudenten der University of California, Berkeley, und des Georgia Institute of Technology soll ein eigenes Rennflugzeug entstehen. Wie dieses aussehen und welche technischen Besonderheiten es bieten wird, ist bislang nicht bekannt.Die Airspeeder-Serie wurde vom australischen Unternehmer Matt Pearson ins Leben gerufen. Sie soll nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch als Testumgebung für neue Technologien in der elektrischen Luftfahrt dienen. Die Fluggeräte bewegen sich dabei nicht auf einer klassischen Rennstrecke. Stattdessen durchfliegen die Piloten einen dreidimensionalen Parcours, dessen Verlauf durch virtuelle Tore vorgegeben wird. Sensoren an Bord und Kollisionsvermeidungssysteme sollen die Sicherheit während der Rennen unterstützen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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