Xbox Labs: Neues Team für KI-Mashups & andere Spiele-Experimente
Microsofts Gaming-Sparte Xbox gründet eine neue Abteilung, deren Aufgabe es ist, Wege für eine kommerzielle Vermarktung von neuartigen Spiele-Mashups und anderen durch KI ermöglichten Variationen von bekannten Xbox-Titeln zu finden.
Hintergrund sind Entwicklungen im Bereich des Retro-Gaming, bei denen mit Dekompilierungen oder Rekompilierungen unter teilweise massivem Einsatz von Coding-Diensten auf Basis von Künstlicher Intelligenz immer wieder Fälle auftreten, in denen Spieleklassiker auf zuvor nicht unterstützten Betriebssystemen, Endgeräten oder Plattformen zum Laufen gebracht werden.
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Weil man derartige Entwicklungen offenbar nicht kontrollieren kann, versucht Microsoft zumindest davon zu profitieren. In einer Ankündigung, aus der das US-Magazin The Verge zitiert, erklärte Xbox-Chefin Asha Sharma, dass man jetzt die sogenannten Xbox Labs gründe, um von einem kleinen Team von Spieleentwicklern, Wissenschaftlern und Ingenieuren "neue Ideen in Dinge zu verwandeln, die Spieler und Entwickler erfahren können".
Man wolle in aller Öffentlichkeit arbeiten, davon lernen, was andere Menschen tun und den Erfolg vor allem daran messen, ob mehr Menschen Spiele nutzen oder erschaffen, so Sharma weiter. Die oben beschriebenen Fälle stellten die bisher gültigen Grundregeln der Spieleindustrie infrage, so Sharma. Dies gelte für die Verbindung zwischen Software und Hardware, die Grenzen zwischen dem Erschaffen und dem Spielen sowie die Frage, wie die Nutzer Spiele entdecken und erleben, sagte sie weiter.
Die sogenannten Xbox Labs sollen jetzt helfen, die neuen Technologien zu erkunden - gemeint ist damit KI - ohne die bereits geschaffenen Werke aus 25 Jahren Spieleentwicklung aufzugeben, erklärte Sharma weiter. Xbox werde auch weiterhin der eigenen Hardware, der Entwicklung großartiger Spiele und dem Ziel, die bestehenden Spieleserien und die entstandene Gemeinschaft zu pflegen, treu bleiben, versicherte sie außerdem.
Siehe auch:
- Microsoft gründet das Team Xbox Labs als Reaktion auf KI-gestützte Mods
- Mit KI werden Klassiker auf zuvor fremde Plattformen portiert und vereint
- Modder kombinierten bereits bekannte Titel wie Skate 3 und Call of Duty
- Asha Sharma kündigte an, dass Xbox Labs bewusst öffentlich arbeiten wird
- Das neue Lab-Team besteht aus Entwicklern, Forschern sowie Ingenieuren
- Bestehende Spieleserien und die eigene Hardware sollen erhalten bleiben
Xbox Labs sollen neue Möglichkeiten austesten
Bei Microsofts Xbox-Sparte reagiert man auf die derzeit immer wieder auftauchenden Beispiele für die (oft) KI-gestützte Erstellung von Mods, Adaptionen oder Portierungen von bekannten Spielen. Mit einem neuen Team will der Konzern selbst entsprechende Möglichkeiten ausloten und so versuchen, aus dem Trend möglichst attraktive Inhalte für Xbox-Kunden entstehen zu lassen.Hintergrund sind Entwicklungen im Bereich des Retro-Gaming, bei denen mit Dekompilierungen oder Rekompilierungen unter teilweise massivem Einsatz von Coding-Diensten auf Basis von Künstlicher Intelligenz immer wieder Fälle auftreten, in denen Spieleklassiker auf zuvor nicht unterstützten Betriebssystemen, Endgeräten oder Plattformen zum Laufen gebracht werden.
Auf YouTube ansehenKI-Modder vermischten Skate 3 und Call of Duty
Außerdem waren diverse Mods aufgetaucht, bei denen Konzepte, Code oder andere Inhalte von mehreren Spielen mit KI-Unterstützung zu etwas Neuem oder zumindest stark veränderten Spielen verschmelzen. Beispiele dafür sind die Möglichkeit zum Skateboarding in Call of Duty oder auch zur Nutzung von Halo im Browser.Weil man derartige Entwicklungen offenbar nicht kontrollieren kann, versucht Microsoft zumindest davon zu profitieren. In einer Ankündigung, aus der das US-Magazin The Verge zitiert, erklärte Xbox-Chefin Asha Sharma, dass man jetzt die sogenannten Xbox Labs gründe, um von einem kleinen Team von Spieleentwicklern, Wissenschaftlern und Ingenieuren "neue Ideen in Dinge zu verwandeln, die Spieler und Entwickler erfahren können".
Man wolle in aller Öffentlichkeit arbeiten, davon lernen, was andere Menschen tun und den Erfolg vor allem daran messen, ob mehr Menschen Spiele nutzen oder erschaffen, so Sharma weiter. Die oben beschriebenen Fälle stellten die bisher gültigen Grundregeln der Spieleindustrie infrage, so Sharma. Dies gelte für die Verbindung zwischen Software und Hardware, die Grenzen zwischen dem Erschaffen und dem Spielen sowie die Frage, wie die Nutzer Spiele entdecken und erleben, sagte sie weiter.
Die sogenannten Xbox Labs sollen jetzt helfen, die neuen Technologien zu erkunden - gemeint ist damit KI - ohne die bereits geschaffenen Werke aus 25 Jahren Spieleentwicklung aufzugeben, erklärte Sharma weiter. Xbox werde auch weiterhin der eigenen Hardware, der Entwicklung großartiger Spiele und dem Ziel, die bestehenden Spieleserien und die entstandene Gemeinschaft zu pflegen, treu bleiben, versicherte sie außerdem.
Siehe auch:
- Xbox XP: Neue Abteilung soll Videospiele ins Kino und TV bringen
- Google Playground: Eigene Spiele einfach per KI-Prompt entwickeln
- Windows 11: Microsoft bringt KI-Upscaling für Spiele auf Intel-PCs
- Windows 11: Microsoft bringt KI-Upscaling für Spiele auf Intel-PCs
- Google trainiert KI mit Videospiel: EVE Online wird zum KI-Bootcamp
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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