Electronic Arts: Entlassungen und Streichung eines wichtigen Shooters

Die Entlassungswelle in der Spielebranche geht immer weiter. Diesmal hat der große Publisher Electronic Arts (EA) angekündigt, Stellen in signifikantem Umfang zu streichen. Und auch ein größeres Spielprojekt fällt den Kürzungen nun zum Opfer.
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Nicht die erste Streichung

Laut eines Berichts des Branchenblattes GamesIndustry.biz wird EA rund 670 Beschäftigte vor die Tür setzen. Das entspricht einem Anteil von 5 Prozent an der aktuell 13.400 Köpfe starken Belegschaft. In der aktuellen Streich-Orgie, die bei vielen Spieleunternehmen zu sehen ist, ist dies noch eine recht begrenzte Zahl - doch EA hat ja bereits im letzten Jahr hunderte Stellen abgebaut.

Eine Konsequenz aus den aktuellen Kürzungen ist das Aus für einen Star Wars-Shooter, der zuletzt bei der Tochter Respawn Entertainment entwickelt wurde. Dieses Spiel, das bereits 2022 zusammen mit einem Star-Wars-Strategiespiel und einer Fortsetzung von Star Wars Jedi: Fallen Order angekündigt wurde, befand sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Es sollte aber Gerüchten zufolge einen Mandalorianer enthalten, wenn auch nicht unbedingt den titelgebenden Din Djarin aus der Serie und dem kommenden Film.


Electronic Arts schließt außerdem Ridgeline Games, ein Studio in Seattle im US-Bundesstaat Washington, das gegründet wurde, um eine Kampagne für das nächste Battlefield-Spiel zu entwickeln. Diese Arbeit, bei der es um die Einzelspielerkampagne gehen soll, wird allerdings nicht eingestampft, sondern an Criterion übergeben.

Marvel-Titel bleiben

Die bereits angekündigten Spiele Iron Man und Black Panther, die von Motive Studio beziehungsweise Cliffhanger Games entwickelt werden, befinden sich weiterhin in der Entwicklung und bleiben unangetastet.

Der Verlust eines neuen Shooters, der im Star Wars-Universum angesiedelt ist und von Respawn Entertainment entwickelt wird, ist ein schwerer Schlag für alle, die alles an dieser Prämisse mögen. Electronic Arts ist weiterhin dabei, seine Projekte zu verschlanken, sodass die Spieler insgesamt weniger Spiele erwarten sollten, die dann aber einen größeren Fokus auf Live-Service-Projekte richten.

Zusammenfassung
  • EA streicht 670 Stellen, 5% der Belegschaft betroffen
  • Star Wars-Shooter von Respawn Entertainment gestrichen
  • Spiel in Frühphase, sollte Mandalorianer beinhalten
  • Ridgeline Games geschlossen, Battlefield-Arbeit zu Criterion
  • Iron Man und Black Panther-Spiele unberührt
  • EA fokussiert sich auf weniger, dafür Live-Service-Spiele
  • Spieler müssen mit geringerem Spieleangebot rechnen

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