Bis zu 80 GPU-Kerne: Apple bringt M6 und M5 Ultra in seine Macs

Apple stellt mit dem M6 und dem M5 Ultra zwei neue Prozessoren vor. Die vorerst für den Mac mini und Mac Studio entwickelten Chips sollen dabei spürbar mehr KI-Leistung liefern. Erste Geräte mit den neuen SoCs erscheinen bereits im September.
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    Neue Apple-Chips für Mac-Rechner

    Im aktualisierten Mac mini debütiert der M6, während der leistungsstärkere M5 Ultra im neuen Mac Studio zum Einsatz kommt. Beide Chipsätze sollen ab dem 22. September 2026 verfügbar sein. Sie zielen in erster Linie auf eine ver­bes­ser­te Rechenleistung für lokale Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) ab.

    Der M6 wird dabei als erster Prozessor des Herstellers im Zwei-Nanometer-Verfahren gefertigt und verfügt über eine Zentraleinheit mit zwölf Kernen. Diese teilen sich in zwei Hochleistungskerne, vier Standardkerne und sechs Effizienzkerne auf. Ergänzt wird das System durch eine Grafikeinheit mit ebenfalls zwölf Kernen. Durch die geringere Strukturbreite erzielt der Konzern eine höhere Energieeffizienz bei gleichzeitig gesteigerter Gesamtleistung.

    Der M6 liefert die weltweit schnellste Singlethread Performance und eine bis zu 1,2-mal schnellere Multithread Performance im Vergleich zum M5 sowie eine bis zu 2,4-mal schnellere Performance im Vergleich zum M1.
    Apple Pressemeldung


    Für professionelle Anwender ist der M5 Ultra konzipiert. Wie Apple mitteilt, verbindet die UltraFusion-Technologie zwei M5-Max-Chips zu einer physischen Einheit. Das System bietet bis zu 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne, was die Leistung gegenüber der Vorgängergeneration spürbar anhebt - konzipiert vorrangig für komplexe Renderings und professionelle Videobearbeitung. Ein struktureller Nachteil bleibt die weiterhin fehlende Aufrüstbarkeit des Arbeitsspeichers nach dem Kauf eines Mac Studio.

    Fokus auf lokale KI-Berechnungen

    Beide Prozessoren integrieren dedizierte Hardware für maschinelles Lernen. Der M6 enthält eine Neural Engine mit 16 Kernen, die lokale Sprachmodelle direkt auf dem Endgerät verarbeitet. Das bietet konkrete Vorteile beim Datenschutz, da das System sensible Informationen zumindest theoretisch nicht über das Internet in die Cloud übertragen muss. Der M5 Ultra skaliert das Konzept mit 32 Kernen für KI-Aufgaben und ermöglicht die schnellere Ausführung deutlich größerer Modelle.

    Dadurch liefert er im Vergleich zum M3 Ultra eine bis zu 4,7-mal höhere GPU Spitzenrechenleistung für KI und mehr als das 6-fache im Vergleich zum M1 Ultra.
    Apple Pressemeldung
    Um die Datenmengen zu bewältigen, unterstützen die Chips große Mengen an gemeinsamem Arbeitsspeicher. Der M6 lässt sich ab Werk mit bis zu 32 Gigabyte konfigurieren. Der M5 Ultra erlaubt bis zu 512 Gigabyte bei einer Speicherbandbreite von 1,2 Terabyte pro Sekunde.

    Der Einstiegspreis für den neuen Mac mini mit dem M6-Prozessor liegt bei 1049 Euro. Der Mac Studio mit M5 Ultra ist ab 6599 Euro erhältlich.

    Was haltet ihr von den neuen Prozessoren und der Ausrichtung auf lokale KI-Berechnungen? Teilt eure Gedanken und diskutiert mit uns in den Kommentaren!
    Zusammenfassung
    • Apple bringt am 22. September 2026 die neuen Chips M6 und M5 Ultra heraus
    • Die neuen Prozessoren fokussieren sich stark auf lokale KI-Anwendungen
    • Der im Zwei-Nanometer-Verfahren gefertigte M6-Chip besitzt zwölf CPU-Kerne
    • Der M5 Ultra für Profis verbindet zwei M5-Max-Chips per UltraFusion
    • Für KI-Aufgaben bieten die Prozessoren bis zu 32 Kerne in der Neural Engine
    • Der neue Mac mini startet bei 1049 Euro, der Mac Studio kostet ab 6599 Euro

    Siehe auch:


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